Newsletter der Preisüberwachung 03/2020

Im aktuellen Newsletter der Preisüberwachung wird die Reduktion der Vermessungsgebühren sowie der Wegfall der Gebühr für Situationsgrundlagen im Kanton Basel-Stadt lobend erwähnt.

Auszug aus dem Newsletter:

Reduktion Vermessungsgebühren sowie Wegfall der Gebühr für Situationsgrundlagen im Kanton Basel-Stadt

Im Anschluss an die Publikation des Berichtes des Preisüberwachers «Gebühren für die Nachführung der amtlichen Vermessung» im Mai 2016 hat der Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt per Ende 2019 Anpassungen der Vermessungsgebühren beschlossen. Die reduzierten Gebühren (v.a. im Bereich der Absteckung und Vermarkung von Grenzpunkten und der Erstellung von Mutationsplänen) traten auf den 1. Januar 2020 in Kraft. Bei der Nachführung der Neu- und Anbauten wurde das Verrechnungsmodell aufgrund des Gebäudeversicherungswertes resp. der Bausumme beibehalten, der Tarif wurde aber für Neu- und Anbauten um bis zu 25 Prozent gesenkt (Reduktion um 7% für Baukosten über CHF 100‘000, 15% für Baukosten über 1 Mio. CHF und 25% für Baukosten über 10 Mio. CHF). Mit diesen Anpassungen folgte der Kt. BS der Empfehlung des Preisüberwachers aus dem Jahr 2016.

Erfreulich ist in diesem Zusammenhang des Weiteren, dass mit der Einführung des neuen ÖREB-Katasters per Mai 2020 auch die Gebühr über 60 Franken für das bisherige kostenpflichtige Dokument Situationsgrundlagen für Baubegehren (Inhalt: Situations-, Zonen-, sowie Bebauungsplan) wegfällt. Diese Unterlagen wurden durch einen ÖREB-Katasterauszug ersetzt, der auf dem Katasterportal des Kt. BS kostenfrei downloadbar ist.

[Antoinette Guggisberg]

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